Für das Online-Dating interessieren sich immer mehr Menschen. Immer mehr von ihnen melden sich auf Portalen zum Online-Dating an. Das geht damit einher, dass die Portale zum Online-Dating sich immer mehr ausdifferenzieren. Es bilden sich mehr Portale. Diese wollen jeweils eine eigene Klientel betreuen, da sie erkannt haben, dass die Menschen jeweils etwas unterschiedliche Beziehungen mit etwas unterschiedlichen Partnern führen, weil sie alle etwas unterschiedlich sind. Jetzt, wo sich immer mehr Menschen für das Online-Dating interessieren, lohnt es sich für die Portale zum Online-Dating, sich etwas mehr auf ihre eigene Klientel zu fokussieren.

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Grob gesagt kann man die Portale zum Online-Dating in drei Kategorien einteilen. Diese unterscheiden sich darin, dass sie die Menschen in unterschiedliche Arten von Beziehungen vermitteln wollen. Dabei helfen sie ihnen unterschiedlich stark.

Die erste Kategorie ist die der Partnerbörsen und Partnervermittlungen. Diese zielen darauf ab, ihre Nutzer in feste Beziehungen zu vermitteln. Doch die Partnerbörsen und Partnervermittlungen unterscheiden sich darin, wie sehr sie ihre Nutzer bei der Suche nach einem Partner unterstützen. Die Partnervermittlungen helfen hierbei ihren Nutzern eher aktiv als die Partnerbörsen. Das bedeutet, dass sie ihren Nutzern qualifizierte Vorschläge machen, welche anderen Nutzer denn zu ihnen passen könnten. Dazu müssen die Nutzer in der Regel einen Persönlichkeitstest ausfüllen. Die bekanntesten Partnerbörsen und Partnervermittlungen sind eDarling, ElitePartner und Parship. Nennenswert sind auch noch FriendScout24 und neu.de.

Die zweite Kategorie der Portale zum Online-Dating sind Plattformen, die darauf abzielen, ihren Nutzern miteinander erotische Abenteuer und spannende Affären zu vermitteln. Unter Umständen kann hierbei auch eine feste Beziehung entstehen, wenn die Menschen einen Draht zueinander finden, aber dies ist nicht das Ziel der Portale. Ihre Arbeit wird unter dem Begriff Casual Dating zusammengefasst. Die Menschen, die solche Portale nutzen, wollen oft aus den verschiedensten Gründen keine Beziehung. Sie sind sehr froh, dass sie auf diesen Portalen einen Raum gefunden haben, wo niemand ihre Entscheidungen hinterfragen kann. Daher gehört es zu den wichtigsten Eigenschaften dieser Portale, dass sie außergewöhnlich seriös, professionell und diskret arbeiten. Allerdings haben sie immer ein Problem: Es gibt weit weniger Frauen als Männer, die dazu geneigt sind, sich auf einem solchen Portal anzumelden. Daher haben viele dieser Portale über den Preis einen Anreiz geschaffen, dass sich mehr Frauen anmelden. In vielen Fällen zahlen die Frauen entweder deutlich weniger als die Männer oder auch gar nichts für die Mitgliedschaft. Die bekanntesten Portale, die so operieren, sind C-Date, Secret.de, Lovepoint und First Affair.

Die dritte Kategorie der Portale sind jene, die sich weder explizit das Ziel gesetzt haben, Beziehungen zu stiften, noch das Ziel, Fantasien zu befriedigen. Das sind häufig Portale, die als Apps arbeiten. Sie werden meist von jüngeren Menschen genutzt, die besonders gut finden, dass die Apps mobil nutzbar sind. Außerdem sind diese Portale in vielen Fällen kostenlos. Die bekanntesten dieser Portale sind Tinder, Bumble und Lovoo.

Vor der Anmeldung bei einem Portal sollte man daher immer genau prüfen, ob das gewählte Portal auch den eigenen Zielen entspricht. Dies wirkt sich enorm auf die Erfolgschancen aus.